Heribert Hirschmann (1955-2016) | atelier | digital Beyond

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IGS Logo weiß.jpg  Ein Projekt der Intro-Graz-Spection

Eröffnung: Di, 11. April 2017, 18:30 Uhr
Dauer der Ausstellung: Mi, 12. bis Fr, 28. April 2017

Kurator: Wenzel Mraček, Dank an Stefanie Grebien, Christine Leitner, Peter Krones
Produktion: Christian Marczik, IGS

 

Im Februar 2016 ist der Grazer Medienkünstler Heribert Hirschmann verstorben. Nach seinem Studium an der Hochschule für Gestaltung in Linz entstand zunächst ein schon umfangreiches malerisches und grafisches Werk. Ab 1989 setzte sich Hirschmann vermehrt mit neuer Technologie auseinander:  "Der Computer mit seiner Fähigkeit zur Simulation von Wirklichkeit wird Inhalt und Werkzeug." Im Großteil der seither entstandenen Arbeiten untersuchte Heribert Hirschmann die vielschichtigen Beziehungen zwischen Zeit und Wahrnehmung bzw. zwischen Wirklichkeit und Virtualität. Es entstanden konzeptuelle und rechnerbasierte Ausführungen und Installationen wie Hörspiel mit Happy End (1991), BIOLOGICAL CORRELATION (1995), RADIO FM (1996) oder The Past of Presence (2000).Hinsichtlich seiner Medien- und medienkritischen Arbeiten wurde Heribert Hirschmann von Peter Weibel zu einer "dritten Generation" von MedienkünstlerInnen in der Steiermark gezählt (P. Weibel in: Styrian Windows: Grazmedien - Mediengraz), deren Arbeitsweise sich durch "Interdisziplinarität, Intermedialität, Interkulturalität, Interpersonalität" auszeichnet. Wenzel Mraček In der von Wenzel Mraček kuratierten Ausstellung werden - entnommen dem verfügbaren Nachlass -  Beispiele beider Werkphasen nochmals zur Anschauung gebracht und vermittelt. Foto Heinz Pachernegg: Heribert Hirschmann, Golghata, 2000 - im Rahmen von Passionsspiel, einem Projekt der Intro-Graz-Spection, GAK-Platz, Körösistraße, Graz 

 

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